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Behandlung
einer Hirnblutung Minimal
invasive Entfernung einer Hirnblutung - Vorgehensweise per Mikroskop Zunächst
legt der Chirurg über einen Hautschnitt den Schädelknochen frei.
Dann wird ein Bohrloch angelegt, oder das Schädeldach eröffnet.
Bei der Schädeleröffnung nimmt der Operateur ein je nach Operation
verschieden großes Stück des Schädelknochens heraus (dieser
Knochendeckel wird am Ende der Operation wieder eingesetzt).
Dann wird die harte Hirnhaut eröffnet. Bei endoskopischen Eingriffen
genügt ein Bohrloch, um das Endoskop ins Schädelinnere einzuführen.
Bei anderen mikrochirurgischen Operationen wird die Öffnung etwas
größer (bis zu mehreren Zentimetern) gestaltet, damit das Operationsmikroskop
über das Operationsfeld geschwenkt werden kann. Das Mikroskop erlaubt
bis zu 3 Operateuren gleichzeitigen Einblick. Es trägt neben der
sehr hellen Halogen-Lichtquelle auch das Kamerasystem. Der vorher geplanten
Navigationsroute(Weg durch das Gehirn zur Blutung) folgend, legt der Operateur
das Gewebe bis zu der Gefäßaussackung frei.
Neben dem
Schichtröntgen (Computertomogramm) wird vor allem die Gefäßdarstellung
(Angiographie) zusätzlich eingesetzt. Das ist ein Verfahren, das
die Hirngefäße abbildet. Im Hintergrund stellt sich das Hirngewebe
dar. Diese Untersuchungen zeigen das genaue Ausmaß und die Lage
einer Blutung im Gehirn. Auch ein Riss in einer Hirnarterie mit Austritt
von Kontrastmittel, eine geplatzte Gefäßaussackung oder eine
knäuelartige Gehirngefäßmissbildung lassen sich genau
örtlich ermitteln. Minimal
invasive Entfernung einer Hirnblutung - Vogehensweise mit dem Roboter Die Präzision
bei Schnitten von einem hundertstel Millimeter machen einen Medizinroboter
besonders geeignet für die Neurochirurgie, z.B. für die Punktion
einer Gehirnblutung oder für das Absaugen von Blut aus dem Hirnkammerwassersystem.
Die Roboter zittern sozusagen nicht. Mittels Software im OP-Computer
programmiert, führen die Medizinroboter bestimmte Eingriffe wie das
Vorschieben einer Sonde, Bohren oder Gewebeentnahme mit mehr als millimetergenauer
Sicherheit (10 Mikrometer) aus. Die Roboter tauschen ständig Bildinformation
mit dem System aus, in dem alle Gehirn-Bilder (von der Computertomografie
und der Magnetresonanztomografie) gesammelt sind. Die Roboter können
individuell zur Planung, Simulation oder Navigation, oder zur Handhabung
verschiedener Instrumente eingesetzt werden, wobei sie sich die neueste
Information zum Patienten nutzen. So sind Eingriffe im Routineeinsatz
denkbar, die bisher von Hand unmöglich waren oder nur mit sehr großem
Aufwand von wenigen Operateuren durchgeführt werden konnten. Minimal
invasive Entfernung einer Hirnblutung- Vorgehensweise mit Stereotaxie Vorbereitung:
Zunächst wird das Gehirn über sogenannte bildgebende Verfahren,
wie Schichtröntgen (=Computertomografie = CT) oder Magnetresonanztomografie
(MRT) vermessen und so eine räumliche Gehirnabbildung geschaffen.
Während dieser Röntgenuntersuchung trägt der Patient einen
am Kopf befestigten stereotaktischen Ring. Dieser Ring dient
als räumlicher Bezugspunkt, ähnlich der Koordinaten eines Stadtplans.
Mithilfe des Koordinatensystems und einer Computereinheit können
stereotaktischer Ring und Zielpunkt im Schädel dann miteinander rechnerisch
in Verbindung gebracht werden. Ein auf den Kopfring aufgesetzter zweiter
Ring wird so befestigt, dass darauf das Zielgerät des stereotaktischen
Apparats von einem vorgegebenen Bohrloch aus zum Zentrum der Hirnblutung
vorgeschoben werden kann. Patient vor der Operation mit stereotaktischem Ring und Zielgerät, über das die eigentlichen OP-Instrumente in die richtige Position gebracht werden.
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