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Hirn-Aneurysmen Bei der endovaskulären
Therapie werden mittels eines hohlen Mikrokatheters über die Leistenarterie
sogenannte Coils (Spiralen aus einer Platinlegierung) in den Aneurysmasack
gebracht. Diese Coils füllen das Aneurysma zwar nur zu ca. 30% aus,
verursachen aber eine Thrombenbildung und verhindern so die weitere Blutzirkulation
im Aneurysma. So ist das Hirn-Aneurysma vor einer möglichen Ruptur
geschützt. In Autopsie-Serien werden bei 1-5% der Bevölkerung Mitteleuropas Aneurysmen gefunden, die nicht geblutet haben. Frauen sind häufiger betroffen als Männer (5:3). Bei 10 bis 20% aller Aneurysma-Patienten liegen mehrere Aneurysmen an den Hirnbasis-Gefäßen vor. Aneurysmen an den Hirnbasis-Gefäßen sind gefährlich. Auch hier können sie platzen und eine tödliche Hirnblutung verursachen (Subarachnoidalblutung). Man geht davon aus, dass 60-70% an oder nach der Hirnblutung sterben, nur an die 10% behalten keine neurologischen Ausfälle, der Rest muss mit neurologischen Ausfällen wie vollständige Lähmung/Halbseitenlähmung, Sprachverlust, Hirnschäden rechnen.
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