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Buchtipp: 3+4=8.
Vergraben und verschüttet sind meine Worte
"Ich
bin glücklich. Ja, ich kann alles wieder machen, ich bin dankbar,
dass alles wieder, fast alles wieder geht", sagt Uwe Grefe im Interview.
Hinter ihm liegen harte Jahre des Kampfes um sein Leben, seine Lebensinhalte
und um seine Sprache. Am Anfang steht eine Hirnblutung und ein Absturz
in ein Leben mit Versorgungsschläuchen, künstlicher Ernährung,
Gedächtnislücken, Lähmungen und das Schlimmste - ein Leben
ohne Sprache. Und das mit nicht einmal 35 Jahren. Am Ende steht ein Mensch,
der in seinen körperlichen und sprachlichen Möglichkeiten zwar
immer noch beeinträchtigt ist, der aber jetzt wieder mitten im Leben
steht. Eindrucksvoll wird dieser Weg von Leid- und Sinnerfahrung im vorliegenden
Buch geschildert. Der Autor zeigt, wie sich ein Mensch mit seiner Aphasie
arrangiert; er kann sich ausdrücken und er steht in Kontakt zu Anderen.
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